Bester Kaffeevollautomat
Kaffeevollautomat kaufen

Bester Kaffeevollautomat

Wow, werden Sie sagen. Die trauen sich was. Meinen, den besten Kaffeeautomaten küren zu können. Ganz ehrlich: Können wir natürlich auch nicht. Denn über Geschmack lässt sich nun mal trefflich streiten. Und damit meinen wir noch nicht mal den Geschmack der braunen, cremigen Flüssigkeit, die letztendlich in die vorgeheizten Tassen läuft. Obwohl es ja eigentlich darauf ankommen sollte. Nein, beim perfekten Zubereitungsgerät setzt ja auch jeder Einzelne seine ganz persönlichen Prioritäten.

Bester Kaffeevollautomat


Bester Kaffeevollautomat? Ansichtssache

Der Eine will einzig allein den originalen Espresso zapfen, klein und stark, wie er ihn von der italienischen Bartheke kennt. Der andere tut es nicht unter mindestens sieben verschiedenen Kaffeespezialitäten. Beste KaffeevollautomatenEchte Kenner wollen für jedes Getränk und für jede Stimmung auch noch die Menge des frisch gemahlenen Pulvers selbst bestimmen können. Einrichtungsfreaks sehen in dem Kaffeezubereiter ein Möbelstück, das perfekt in die stylische Küche passen muss. Sparfüchse empfinden Geräte mit einem Preis oberhalb der 500-Euro-Grenze längst nicht mehr als perfekt an.

Dann gibt es die, die fürchten, mit dem Zubereitungsgerät einen kleinen, nicht beherrschbaren Computer zu kaufen. Die setzen auf einfachste Bedienung. Andere lieben es, selbst am Kaffeebrühautomaten noch zu programmieren. Sie sehen: Haben unsere Eltern einfach noch dampfendes Wasser über mit der Hand gemahlenen Bohnen gegossen (war aber auch lecker), ist die Kaffeezubereitung im 21. Jahrhundert längst zur Philosophie geworden.

Der perfekte Kaffeevollautomat! Wir wollen uns ihm trotzdem nähern. Und das wollen wir möglichst mit ganz nüchternen, objektiven Fakten tun: einer Begriffsdefinition, der Funktionalität, den Preissiegern und mit Testergebnissen etablierter Institute. Um ein rundes Geschmacksbild zu erstellen, haben wir dann noch ein paar Stimmen, eben zum Thema Geschmack, aus den wichtigsten Foren zum Thema Kaffeevollautomaten gesammelt.

Kaffeevollautomat – eine Definition

Ein Kaffeevollautomat? Da stellen wir uns doch erst mal ganz dumm. Frei nach Theo Lingen könnte man also sagen: Das ist ein meist mittelgroßer Kasten, bei dem unter Dampf braune, heiße Flüssigkeit entsteht. So gesehen müssten auch Maschinen für die Gastronomie oder von Nespresso dazu gezählt werden. Machen wir aber nicht.

Die einen sprengen den finanziellen Rahmen der meisten Privathaushalte. Nespresso, mit dem auch ausgezeichneter Kaffee gelingt, zählen wir wegen des eigenständigen, patentierten Kapselsystems nicht dazu. Bester KaffeeautomatAuch Kaffeehalbautomaten (kein integriertes Mahlwerk, meist muss Wasser separat zugeleitet werden) meinen wir nicht. Was also bleibt?

Wir haben das Internet nach dem Begriff Kaffeevollautomat durchforstet. Nicht einmal die sonst so gescheiten Geister von Wikipedia liefern eine Hilfe. Also versuchen wir es einmal selbst. Ein vollkommener Kaffeevollautomat produziert auf Knopfdruck vom Mahlen der Bohnen über das Brühen des gepressten Kaffeepulvers in perfekter Abstimmung mit erhitztem Wasser und Milch selbstständig unterschiedliche Kaffeespezialitäten. Idealerweise kann er auch Flüssigkeiten schnell erhitzen und ist auch noch selbstreinigend.

Ist doch eigentlich ganz einfach, sagen sie jetzt. Und fragen zu Recht: Warum haben dann die Hersteller selbst schon so viele unterschiedliche Modelle mit einer immensen Preisspanne in ihrem Programm? Die Antwort darauf soll das nächste Kapitel geben.

Funktionen und die gewissen Extras

Der Einfachheit halber sollen die einzelnen Grundelemente hier schlagwortartig in der Reihenfolge des Produktionsprozesses Ihres Kaffees zusammengestellt werden:

  • Kaffee- und Flüssigkeitsbehälter
  • Anzeigen für Kaffee- und Flüssigkeitsmengen
  • Tastenfeld zur Auswahl des Getränks
  • Mahlwerk
  • Brüheinheit
  • Intelligente Programme für diverse Kaffeevarianten
  • Austrittdüsen
  • Aufschaumdüse zum Erhitzen von Flüssigkeiten

So, bis zu diesem Punkt war es einfach – jetzt kommen ein paar der nahezu unüberschaubaren Zusatzfunktionen. Da sollten Sie genau wissen, was Sie wirklich brauchen. Denn in der Regel bedeutet jede Komfort- oder Zusatzfunktion auch einen höheren Preis.

  • Da gibt es Geräte, die sich mit Ihnen in Ihrer Muttersprache unterhalten und genau dokumentieren, was ihr gerade fehlt (z.B. Wasser) oder was sie so gerade treibt (Stationen der Zubereitung, Kaffeevariante, Menge der zubereiteten Tassen usw.)
  • Die Wassermenge pro Getränk kann einzeln programmiert werden.
  • Die Menge des Kaffees pro Getränk kann stufenlos bestimmt werden. Die Stärke kann so ganz Ihrem persönlichen Geschmack angepasst werden.
  • Eine Vorbrühfunktion bereitet das Pulver durch Anfeuchten quasi auf den eigentlichen Brühprozess vor. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige Ausnutzung des Pulvers. Das sorgt für noch mehr Aroma.
  • Lassen Sie die Maschine gleichzeitig an zwei Getränken arbeiten. Mit der Funktion Vormahlen beginnt der Automat schon mit dem Mahlen der nächsten Tasse, während die Erste gerade gebrüht wird.
  • Praktisch bei Besuch oder wenn Sie morgens und abends (dann zum Beispiel entkoffeinierter Kaffee) trinken, ist ein sogenannter Bypass Dosierer. Mit dem können Sie der Maschine Pulver (und zwar nur Pulver) separat zum Bohnendosierer zuführen.
  • Duales Heizsystem: Auch dabei gilt wieder, dass zwei getrennte Systeme die Zubereitung beschleunigen. Brühen und Aufschäumen müssen nicht mehr zeitverzögert durchgeführt werden.
  • Die richtige Genusstemperatur spielt für den Kaffee eine bedeutende Rolle. Die typischen italienischen Kaffeekompostionen sind deutlich „kühler“ als frisch aufgebrühter deutscher Kaffee. Mögen Sie Ihren Espresso lieber heißer? Da hilft eine zusätzliche Temperaturregelung. Damit wird die Brühtemperatur erhöht. Diese Funktion ist aber eher selten zu finden. Ein integrierter Tassenwärmer sollte dagegen schon serienmäßig sein.
  • Integrierte Wasserfilter verbessern nicht nur den Geschmack. Sie verlängern auch die Lebensdauer des Gerätes.
  • Die Brühkammer muss regelmäßig gereinigt werden. Das geht über zwei Wege. Entweder übernimmt die Maschine die Reinigung bei jeder Kaffeezubereitung regelmäßig selbst. Oder, wenn die Brüheinheit abnehmbar ist, müssen Sie selbst ran. Aber dazu ist kein Fachwissen oder handwerkliches Geschick notwendig.

Mercedes-S-Klasse der Kaffeevollautomaten

Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Spitzenmodelle aus der Mercedes-S-Klasse unter den Kaffeevollautomaten mit ihren individuellen, herausragenden Eigenschaften vor:

Jura IMPRESSA Z7 One Touch Chrom

Stilvoll inszeniert die Tassenbeleuchtung Kaffeespezialitäten in bernsteinfarbenem Amber und Milchspezialitäten in strahlendem Weiß.

  • Höhenverstellbarer Cappuccionoauslauf für optimale Milchschaumqualität ohne Spritzer
  • Latte macchiato und Cappuccino auf Knopfdruck ohne Tassenverschiebung
  • Intelligentes Vorheizen für heißen Kaffee ab der ersten Tasse
  • 11 verschiedene Produkte auf Knopfdruck
  • Zwei Tassenbeleuchtungen
  • Intuitive Bedienung mit Rotary Switch und Klartext-/Grafikdisplay

Nespresso Pixie

WMF 1000 pro

Die WMF 1000 pro ist unzweifelhaft state of the art: brilliante Oberflächen in einer Kombination aus hochglanzpoliertem Edelstahl und hochglänzenden, schwarzen Kunststoffen machen das Top Modell zu einem exklusiven Highlight in jeder Umgebung.

  • Zwölf internationale Kaffeespezialitäten auf Knopfdruck
  • Der WMF All-In-One Auslauf für alle Kaffeespezialitäten
  • Die original Profi-Technologie aus der Gastronomie
  • Die patentierte, vollautomatische WMF Milchsystemreinigung
  • WMF Scheibenmahlwerk
  • Vorbrühfunktion

Nespresso Pixie

DeLonghi ESAM 6700 Prima Donna Avant

Die PrimaDonna Avant glänzt mit vollendetem Design und klarer Linienführung. Die runde Milchkanne passt sich harmonisch in die Form der Front ein. Glänzende Edelstahlelemente und ein neues Sensorbedienfeld vollenden das moderne Design der Maschine.

  • Extragroßes Sensorbedienfeld-Display mit Klartext und Programmierfunktion
  • Varioregler für geschäumte oder heiße Milch
  • “Vorbrüh”-Aroma-System
  • Mahlgrad individuell einstellbar (13 Stufen)
  • Kompakte, herausnehmbare Brühgruppe
  • Dank des zweiten Heizelementes ist das Aufschäumen der Milch immer ohne Wartezeiten möglich.

Nespresso Pixie

Kaffeevollautomaten im Test

Die besten Kaffeevollautomaten laut Stiftung Warentest

Die drei oben beschriebenen Kaffeevollautomaten gehören zu den derzeitigen Luxusausführungen. Wer nicht bereit ist einen Preis zwischen 1.400 und 2.300 Euro auszugeben, bekommt mit ein paar Abstrichen durchaus akzeptable Modelle. Die renommierte deutsche Stiftung Warentest hat Maschinen im Preissegment zwischen 580 und knapp 1.600 Euro untersucht.

Dabei bewerteten die Tester den Geschmack mit 40 Prozent am stärksten. Weitere wichtige Untersuchungsmerkmale: Funktionen und Handhabung. Untergeordnete Gesichtspunkte waren Zuverlässigkeit, Umweltverträglichkeit und Sicherheit. In der Summe aller Eigenschaften schnitten die folgenden fünf Maschinen am besten ab:

Bosch VeroBar 100: Gut (1,8)
Testmeinung: Geschmack sehr gut, angenehm leise, heizt schnell auf. Etwas pflegebedürftig, hohe Folgekosten (Filter, Reinigung).
Preis: 1020 Euro.

Jura Impressa C9: Gut (1,9)
Testmeinung: Geschmack gut, bester Cappuccino im Test, fester, feinporiger Milchschaum (per Tastendruck), zuverlässig. Etwas hohe Folgekosten (Filter, Reinigung), etwas laut.
Preis: 1.200 Euro.

DeLonghi ECAM: Gut (2,0)
Testmeinung: Geschmack mit der beste Espresso, guter Milchschaum, robuste, kleine Maschine, stromsparend. Milchschaum nicht über Knopfdruck (Dampfdüse), Cappuccino mittelmäßig, Wartungskosten etwas hoch.
Preis: 695 Euro.
DeLonghi ECAM Testbericht

Melitta Caffee Bistro: Gut (2,0)
Testmeinung: Espresso sensorisch sehr gut, Behälter für zwei Bohnensorten, Milchschaum fein. Etwas pflegeintensiv, hohe Wartungskosten, Teile der Maschine werden sehr heiß.
Preis: 600 Euro.
Melitta Caffee Bistro Testbericht

Siemens EQ 7Z: Gut (2,0)
Testmeinung: Geschmack sehr gut, ausgezeichnet ausgestattet, sehr schnell, individuelle Programmierung. Hohe Wartungskosten (Filter und Reiniger).
Preis: 1.430 Euro.

Die besten Kaffeevollautomaten laut Konsument

Auch der österreichische „Konsument“ hat sich einige Kaffeevollautomaten im ähnlichen Preissegment genauer angesehen. Testsieger hier:

Bosch Tes 70159 DE: Gut (2,3)
Testmeinung: Sehr guter Espresso mit fester Crema, Cappuccino und Latte macchiato auf Knopfdruck, leise, heizt schnell auf. Temperatur könnte höher sein, etwas pflegebedürftig.
Preis: 740 Euro.

Jura Impressa C9 One Touch: Gut (2,4)
Testmeinung: Macht guten Espresso und auf Knopfdruck den besten Cappuccino mit viel feinporigem, festem Milchschaum. Maschine mit fester Brühgruppe, Programmierung ein wenig umständlich, etwas laut.
Preis: 950 Euro.

DeLonghi ECAM 23.420 SW: Gut (2,5)
Testmeinung: Sehr guter Espresso mit viel fester Crema, stromsparend, robust, übersichtlich, einfache Drucktasten. Cappuccino mittelmäßig, Milchschaum nur manuell über die Dampfdüse.
Preis: 570 Euro.

Melitta E 960-101 Caffeo Bistro: Gut (2,5)
Testmeinung: Macht guten, intensiv schmeckenden Espresso, heißen Cappuccino sowie festen, feinen Milchschaum, zuverlässig. Etwas laut und pflegeintensiv, Quirl und Dampfrohr werden sehr heiß.
Preis: 450 Euro.

Und das sagen die knauserigen Kaffeegenießer

Dass die meisten Käufer in der obigen Preisklasse mit ihrem Kaffeevollautomaten zufrieden sind, ist eigentlich einleuchtend. Für viel Geld wird auch viel geboten. Aber, wir erinnern uns an den Anfang, für manche ist eben auch ein Preis unterhalb der 500-Euro-Grenze ein ausschlaggebendes Kaufkriterium. Wir haben uns deshalb einmal in den Foren zu Maschinen im unteren Preissegment umgeschaut. Bester Kaffeevollautomat? Hier werden ganz andere Kaffeeautomaten gekürt:

Eine Bewertung zur Maschine DeLonghi ESAM 3200 zum Preis von ca. 345 Euro lautet: „Einfache Bedienung, heißer Kaffee, unglaublich leise, tolle Crema, stabiler Milchschaum und lecker ist der Kaffee auch noch“. Melitta E 950-103, Preis: ca. 330 Euro: „Die Brühleistung ist, besonders angesichts des günstigen Preises, ohne Fehl und Tadel. Mahlgrad und Wassermenge sind leicht variierbar. Der Kaffee erhält eine schöne Crema, besonders wenn man höherwertigen Espresso benutzt. Der Geräuschpegel ist für eine Maschine mit Mahlwerk akzeptabel“.

Bei Kaffeevollautomaten ist es eben wie im wirklichen Leben: Alles ist eine Frage des persönlichen Anspruchs. Und egal, wie viel Sie nun für Ihren neuen „Alleskönner“ ausgeben möchten, an einem sollten Sie auf keinen Fall sparen – an einer kräftigen, erstklassigen Bohne. Doch das ist ja nun schon wieder ein ganz anderes Thema.

Kommentare (2)

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  1. Helmut Schom sagt:

    Es ist doch viel einfacher. Eine Kaffeemaschine für 2300 Euro kann sich halt nicht jeder leisten, das hat wohl nichts mit knausern zu tun. Ich vermisse in Eurem Test ein wenig die Nachteile, die diese Geräte mit sich bringen. Wenn alle 3 perfekt sind, warum soll ich dann 2300 Euro für eine Maschine ausgeben, wenn die für 1400 Euro dieselben Vorzüge hat.
    Gruß
    Helmut Schom

  2. Malene sagt:

    Hallo Helmut,
    Nicht böse sein, aber ich denke Du hast ein wenig missverstanden, was hier gesagt wurde. Der beste Kaffeevollautomat ist Ansichtssache. Wenn ich mich für einen Automaten in dieser Preisklasse entscheide, möchte ich schon das Design haben welches mir am besten gefällt. Und wenn ich dann noch kleine Unterschiede habe in dem Geschmack, weil die eine Maschine besseren Espresso macht, die andere aber bessern Latte, ist das für mich auch wichtig. Dass auf einer Webseite nicht alle Aspekte von A-Z durchgeleuchtet werden können, sollte jedem klar sein, da gerade für Kaffee und für die Zubereitung von Kaffee schon ganze Bücher erschienen sind. Es werden Dir hier Tipps gegeben und nicht von Dir verlangt loszulaufen und ohne Dich vorher genau informiert zu haben einen Vollautomaten zu kaufen. Also höre auf zu schimpfen und trink einen Kaffee.
    Liebe Grüße
    Malene

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